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Phi Engineering & Consulting

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Projektbericht

Warum ein Umzugsbetrieb einen neuen Server brauchte

23. August 2026 · Engineering · Beratung und Betrieb

EngineeringProjektberichtSoftware

Reihe von Serverschränken in einem Rechenzentrum
Symbolbild. Carl Lender, Lizenz CC BY 2.0, Quelle.

Ein Entrümpelungsbetrieb lebt von Anfragen, die über das Formular auf der Website hereinkommen. Wenn diese Website langsam ist, merkt das niemand in der Buchhaltung. Man sieht nur, dass weniger Anfragen kommen, und sucht den Fehler beim Wetter oder bei der Konkurrenz.

Bei Rümpelschwab war der Fehler messbar und lag im Serverraum eines Anbieters, den man sich nicht ausgesucht hatte, sondern geerbt.

Ausgangslage

[BELEG NÖTIG: Welcher Anbieter, welches Paket, welcher Preis.]

Was sich benennen lässt, ohne den alten Anbieter zu nennen: Es war ein geteiltes Paket. Auf einer solchen Maschine laufen mehrere hundert Websites, und die eigene Ladezeit hängt davon ab, was die Nachbarn gerade tun. Am Montagvormittag, wenn die meisten Anfragen kommen, tun die Nachbarn meistens etwas.

Dazu kam ein Punkt, der bei Umzugsbetrieben schwerer wiegt als bei anderen: die Fotogalerien. Ein Betrieb, der Entrümpelungen zeigt, hat viele Bilder, und Bilder sind das, was ein geteiltes Paket zuerst ausbremst.

Vier Schritte, und der dritte kostete die Zeit

Erstens, den Bedarf messen statt schätzen. Die naheliegende Reaktion auf eine langsame Website ist, das nächstgrößere Paket zu buchen. Das kostet mehr und ändert oft nichts, weil das Problem nicht die Größe war, sondern die Nachbarschaft.

Zweitens, eine eigene Maschine statt eines größeren Pakets. Die Entscheidung fiel auf eine virtuelle Maschine bei Hetzner, deutscher Rechtsraum, Abrechnung nach Stunden. Dazu Plesk als Oberfläche, weil der Betrieb die Website auch ohne uns bedienen können muss. Eine Maschine ohne Oberfläche ist billiger und für einen Betrieb ohne eigene IT die falsche Wahl.

Drittens, der Umzug selbst. Hier liegt die Arbeit, die niemand sieht. Eine WordPress-Installation umzuziehen ist in einer halben Stunde erledigt, solange nichts Besonderes dran ist. Besonders war hier [BELEG NÖTIG: Plugins, Formularanbindung, Weiterleitungen, E-Mail]. Die Regel dabei: erst die Kopie zum Laufen bringen und prüfen, dann die Adresse umlegen. Wer die Adresse zuerst umlegt, sucht Fehler unter Zeitdruck vor laufendem Betrieb.

Viertens, das, was danach kommt. Ein Server ist kein Möbelstück. Er braucht Sicherungen, Aktualisierungen und jemanden, der hinsieht, wenn etwas klemmt.

Patchfeld mit Netzwerkkabeln
Symbolbild. Openverse-Autor, Lizenz CC BY 2.0, Quelle.

Ergebnis

Der Stand heute, gemessen auf derselben Maschine: sechs Kerne, 8 GB Arbeitsspeicher, 237 GB SSD, Debian 12 mit Plesk Obsidian, nginx vor Apache, PHP 8.4, TLS 1.3.

Die Zahl, die im Betrieb zählt, ist eine andere: seit dem 4. November 2025 läuft die Maschine ohne Neustart, das sind über 41 Wochen. Nicht weil ein langer Betrieb an sich ein Wert wäre, sondern weil er bedeutet: In neun Monaten gab es keinen Zwischenfall, der einen Neustart nötig gemacht hätte.

[BELEG NÖTIG: Betrag vorher und nachher, gemessene Ladezeit vorher und nachher. Ohne diese Zahlen bleibt der Abschnitt eine Behauptung, und das Corporate Design verbietet erfundene Kennzahlen. Lieber ohne Zahl veröffentlichen als mit einer geschätzten.]

Was daraus folgt

Die Website eines Handwerksbetriebs ist kein Aushängeschild, sondern ein Vertriebsweg. Wenn sie am Montagvormittag drei Sekunden braucht, kostet das Anfragen, und zwar genau die, bei denen der Interessierte noch drei andere Betriebe in offenen Tabs hat.

Die unbequeme Seite davon: Die eigene Maschine ist nicht nur schneller, sie ist auch Verantwortung. Ein geteiltes Paket ist schlechter und einfacher. Für einen Betrieb, bei dem die Website Anfragen bringt, lohnt der Wechsel. Für einen, bei dem sie eine Visitenkarte ist, nicht.

Kunde
Rümpelschwab, Stuttgart
Bereich
Beratung und Betrieb
Zeitraum
[BELEG NÖTIG]
Freigabe
Nennung freigegeben am 23.08.2026
Ansprechpartner
Alptug Dingil
info@phiec.de

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